Der perfekte Surftag

Die ersten Sonnenstrahlen des Tages dringen in das von Gardinen abgedunkelte Innere meines Busses. Cool, denke ich…Sonnenschein, nicht wie am vorherigen Tag Regen. Allerdings leicht verkatert, das letzte Bier am Abend muss wohl schlecht gewesen sein. Also erst einmal Aspirin nehmen und dann raus Wind checken. Die Bäume verbiegt es ganz ordentlich was einen guten Surftag erahnen lässt. Zu meiner Verwunderung baut mein Busnachbar bereits das 4,5er auf. Ich tue es ihm gleich und als zweite Amtshandlung des Tages (nach der Aspirin) rigge ich das 4,7er auf.

15min später stehen wir beide bei strahlend blauen Himmel im Neopren im Wasser und freuen uns auf die erste Session des Tages. Allerdings sind wir nicht die ersten, ein weiterer Surfer zieht draußen schon seine Bahnen. Also rauf aufs Brett und los geht’s. Die nächsten 2 Stunden sind geprägt von Jibe’s und Jump’s.

Langsam wird es auf dem Wasser auch voller und wir beschließen erst einmal Frühstücken zu gehen. Nach dem Frühsport schmecken die frischen Brötchen und der Kaffee gleich doppelt so gut. So langsam erwacht auch der Campingplatz zum Leben. Nach dem obligatorischen KKK noch schnell Zähne putzen. Da der Wind weiter zunimmt, baue ich das nächst kleinere Segel auf und hoffe auf einen zweite gute Session des Tages. Der Spaß wird aber ein klein wenig vom dichten Gedränge auf dem Wasser getrübt und so kreuze ich etwas weiter raus wo eine schöne Dünungswelle zum Springen und Carven einlädt.

Da die Arme irgendwann immer länger werden beschließe ich erstmal ein längere Pause einzulegen. Am Bus treffe ich dann auf die anderen üblichen Verdächtigen und so wird die Mittagspause mit Konserve, einem kühlen Blonden und dem gewohnten Surfergequatsche (was gibt es am Abend zum grillen und zu trinken) verbracht. Anschließend fahren wir noch schnell zum Supermarkt, kaufen Grillgut und checken die Windsituation an einem anderen Spot.

Zurück auf dem Campingplatz stellen wir fest, dass der Wind weiter zugelegt hat. Ok…jetzt muss das kleinste Segel aus dem Bus geholt werden. Andere Kollegen ziehen das Segel sehr männlich bis ultimo durch. Also rauf aufs Wasser und die nächsten zwei Stunden mit den Naturgewalten kämpfen bis die Hände offen sind. Die Sonne senkt sich schon langsam Richtung Horizont und so wird der letzte Schlag Raumschot’s mit Vmax zum Strand geglüht.

Nach und Nach treffen auch die anderen Dresdner ein und das erste Bier wird noch im Neoprenanzug genossen. Während der Grill so langsam vorheizt baue ich noch schnell die letzten Segel hab. Nun kann der gemütliche Teil des Tages beginnen. Bei perfekt gegrilltem Schwein und Hopfen lassen wir den Tag Revue passieren und erörtern die Frage: Warum tragen Kiter eigentlich diese Flatterbuxen?

So oder so ähnlich am letzten Wochenende passiert…Hang Loose

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3 Antworten auf Der perfekte Surftag

  1. Karsten sagt:

    Yippee , ein neuer Beitrag. Ich hab schon gedacht hier passiert gar nix mehr.

  2. xyz sagt:

    Das Problem mit dem letzten schlechten Bier ist schon seit längerer Zeit bekannt [1], bei mir sogar aus eigener Erfahrung. Aber es gibt Abhilfe: Man muss nach dem letzten schlechten Bier einfach noch ein Gutes trinken.

    [1] http://www.der-postillon.com/2014/07/verursacht-ubelkeit-und-kopfschmerzen.html?m=1

  3. Kristof Kristof sagt:

    @Karsten… ja leider passiert hier nicht mehr so viel, das Geschehen hat sich mittlerweile nach Facebook verlagert

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